Moskau Inkasso

„Moskau Inkasso“ oder „Russen Inkasso“

Unter Begriffen wie „Moskau Inkasso“, „Russen Inkasso“ oder Inkasso Team aus Moskau suggerieren Anbieter immer wieder ein besonders „unzimperliches“ oder gar „brutales“ Inkasso. Slogan: „Ihr Schuldner muss kein Russisch können, um zu verstehen was wir wollen.“ Es wird der Eindruck erweckt, Inkasso aufgrund der Anwendung von physischer Bedrohung oder Gewalt sei möglich oder besonders wirksam. Leider erweisen sich solche Ansätze meist als Illusion. Warum?

Zum einen werben diese Firmen in der Regel bloß mit solchen Sprüchen. Welche Art von Inkasso sie nachher tatsächlich anwenden, ist eine andere Frage. Die schwarzen Schafe tun gar nichts. Andere praktizieren das übliche Direktinkasso, weil sie genau wissen, dass strafbare Handlungen wir drohen, nötigen oder gar erpressen nicht anwendbar sind. Russen Inkasso und Moskau Inkasso sind also mehr ein „Marketing-Gag“ als ein wirklicher Inkasso-Ansatz.

Auch als Direkt-Inkassounternehmen muss man sich an die Gesetze halten, sonst wird man leicht abgemahnt oder angezeigt und möglicherweise verurteilt. Das wissen die „Russen“ sehr genau. Die Kunst des legalen Direkt-Inkassos besteht nämlich darin, intelligente Druckmittel anzuwenden, die den Schuldner erheblich beunruhigen oder in seinen geschäftlichen oder privaten Aktivitäten stören, so dass er ein Motiv hat zu zahlen. Wir beherrschen dieses „Spiel an der Grenze“, ohne die „rote Linie“ zu überschreiten.

Allzu starker Druck, sei er nun legal oder illegal (hier besonders physische Gewalt), können sogar kontraproduktiv sein. Schuldner sind – auch wenn sie von den Gläubigern oft „verteufelt“ werden auch erst einmal ganz normale Menschen. Als solche reagieren sie auf unangemessen starken Druck möglicherweise auch gerade mit einer „Trotzhaltung“, „Jetzt erst recht nicht.“ Wir versuchen die Schuldner zunächst immer auch als Personen zu respektieren. Wir sind im ersten Ansatz eher freundlich und wechseln die Tonart erst, wenn wir merken, dass er hierauf nicht anspringt. Damit haben wir schon manches gute Resultat erzielt. Methoden wie „einschmeicheln“, „infiltrieren (sich als Kunde ausgeben“, teilweise kooperieren (z.B. zu Geschäften verhelfen, und dann die Hand auf die Erträge legen) führen ebenso in vielen Fällen zum Ziel.

Jedenfalls kann man zusammenfassend sagen: Inkasso funktioniert zwar oft nur mit Duck, es muss aber intelligenter Druck sein. Physische Gewalt und illegale Handlungen, sind nicht nötig und stellen für die Inkassobeauftragten aber auch für die Auftraggeber ein Risiko dar, welches sich nicht lohnt.

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